Ersatzleuchtmittel

 


Mehr Licht - weniger Energie

Sonepar Nachhaltigkeitsprogramm Bereits der Austausch von Lampen kann die Energiebilanz von Beleuchtungslösungen steigern. Dies gilt für den privaten Wohnbereich als auch für gewerbliche Anwendungen. Für alle Anwendungsbereiche bieten die Hersteller angepasste Leuchtmittel an, die sich durch geringere Leistungsaufnahme bei gleicher Lichtleistung auszeichnen.

Für den privaten Bereich hat im September 2009 der stufenweise Abschied von der Glühlampe begonnen. Als erstes davon betroffen sind alle matten Glüh- und Halogenglühlampen und klare Glühlampen größer als 75 Watt. Doch niemand muss auf die klassischen Formen der Glühlampe oder „Kerze“ verzichten. Die Lampenhersteller bieten entsprechende Energiespar-Alternativen in einem sehr breiten Spektrum an. Durch die bekannten Glühlampen-Schraubsockel E 27 oder E 14 passen sie in vorhandene Leuchten.

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Halogen-, LED- und Energiesparlampe
Die Alternativ-Lampen gehen alle sparsamer mit der Energie um, als es die Glühlampe vermag. Als Leistungsvergleich dient die Lichtausbeute (Lumen pro Watt). Dies ist das Verhältnis zwischen Energieverbrauch und effektiver Lichtleistung. Die Glühlampe erzeugt maximal 14 Lumen pro Watt. Im Energieverbrauch optimierte Halogenlampen erzielen 25 Lumen pro Watt. Weißes Licht von emittierenden Dioden (LEDs) schaffen derzeit steigerungsfähige 30-50 Lumen pro Watt. Für den Wohnbereich am sparsamsten sind Energiesparlampen mit einer Lichtausbeute von über 60 Lumen pro Watt. Energieoptimierte stabförmige Leuchtstofflampen für den gewerblichen Einsatz kommen heute auf eine Lichtausbeute von 100 Lumen pro Watt.

Leider sind nicht alle am Markt angebotenen Lampen von gleicher Güte. Es gibt sehr große Unterschiede in Eigenschaften und Qualität. Hier nur einige Aspekte für die Beratung Ihrer Kunden. Klären Sie, welche Eigenschaften für deren spezielle Anwendungen wichtig sind. Informationen finden Sie heute auf der Verpackung der Lampen in Form von Lichtleistung und Lebensdauerangaben.

Achten Sie auf …

  • Form und Größe: Ist die Lampe hinter einem Lampenschirm verborgen oder ist das Aussehen wichtig (frei brennende Kerze)?
  • Lebensdauer: Die besten Energiesparlampen schaffen bis zu 20.000 Stunden, weniger gute ca. 6000 Stunden, Halogenlampen 2000 Stunden.
  • Farbtemperatur: Warmweiß (2500, 2700 bis 3000 Kelvin, entspricht etwa Glüh- bzw. Halogenlampenlicht), neutralweiß (bis 5000 Kelvin) oder tageslichtweiß (über 5000 Kelvin, für funktionales Licht).
  • Schaltfestigkeit und Aufhellzeit: Lampen, die z.B. im Hausflur oft ein- und ausgeschaltet werden, müssen „schaltfest“ sein und schnell hell werden.
  • Dimmbarkeit: Das Dimmen ist bei Halogenlampen und einigen Kompaktleuchtstoffund
    LED-Lampen möglich.


Für den gewerblichen Einsatz von Licht kommt die nächste Stufe der Energieeinsparverordnung ab April dieses Jahres zum Tragen. Hier werden in der ersten Stufe alle Leuchtstofflampen mit einer schlechten Lichtausbeute und einer schlechten Farbwiedergabe ausgemustert. Diese noch sehr stark verbreiteten Lampen, auch bekannt als „Universal-Weiß“, können sie an dem Aufdruck …. 640 oder …..765 erkennen. Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Fachberater zur Seite.

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